
Eine wachsende Verwirrung um die neuen Glücksspielsteuerregeln, die am 1. Januar 2026 in Kraft treten, sorgt bereits vor dem March Madness für Ungemütlichkeit. Spieler müssen nun mit einem Verlustabzug von nur 90 % rechnen, was zu Steuerüberraschungen führen kann.
Ab 2026 wird der Abzug von Glücksspielverlusten auf 90 % limitiert. Im Klartext heißt das:
Bei Gewinnen von 20.000 € und Verlusten von 20.000 € sind nur 18.000 € abziehbar.
Die verbleibenden 2.000 € zählen als steuerpflichtiges Einkommen.
Dies könnte bis zu 480 € an Steuern kosten, selbst ohne Gewinn.
Die W-2G-Berichterstattung ändert sich ebenfalls:
Der Basisberichtschwellenwert wurde auf 2.000 € angehoben.
Bei Sportwetten müssen sowohl der neue Geldbetrag als auch die 300-fache Wettregel gültig sein, um eine W-2G zu erhalten.
Auch wenn weniger Formulare ausgestellt werden, bleibt das Einkommen steuerpflichtig.
"Die 90 % Kappung macht sogar das Verrechnen von Gewinnen und Verlusten zu einem steuerpflichtigen Ereignis," betont ein Steuerexperte.
Zusätzlich sind alle Gewinne aus Bonuswetten steuerpflichtig. Wenn beispielsweise ein Spieler mit einem 200 € Bonus 400 € erzielt, muss der gesamte Gewinn versteuert werden.
Einige Personen haben bereits auf Fragen reagiert, wie die neue Regelung für professionelle Spieler aussieht. Es gibt Unklarheiten darüber, bei welchem Gewinnbetrag jemand als professioneller Spieler gilt und ob sie möglicherweise eine andere Steuererklärung einreichen können.
Einige Bundesstaaten, wie New Jersey, halten an unternehmensfreundlicheren Regeln fest und erlauben den vollen Abzug von Gewinnen und Verlusten. Für betroffene Spieler könnte dies eine Ersparnis bedeuten.
Die neuen Regelungen sind unübersichtlich. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, sollten Spieler:
Sorgfältig dokumentieren, wann, wo und wie viel gewettet wurde.
Bei höheren Glücksspielaktivitäten rechtzeitig einen Steuerberater konsultieren.
△ 90 % Verlustabzüge können überraschendes steuerpflichtiges Einkommen verursachen.
▽ W-2G Berichterstattung erfordert spezifische Schwellenwerte für Sportwetten.
※ "Das ist eine inakzeptable Regelung für regelmäßige Spieler!"
Spieler sind gut beraten, sich für die kommende Steuerperiode mit den neuen Vorschriften auseinanderzusetzen, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Experten erwarten, dass etwa 60 % der Spieler die neuen Regeln als nachteilig empfinden und ihre Wettstrategien anpassen werden. Einige könnten in Bundesstaaten mit günstigeren Steuerregeln nach Alternativen suchen.
Die Situation erinnert an die Einführung der Mehrwertsteuer in Deutschland in den 2000er-Jahren, die viele Verbraucher vor Herausforderungen stellte. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Glücksspielbranche in den nächsten Jahren anpassen wird.