Von
Emily Braun
Bearbeitet von
Tom Kraus

Eine alarmierende Geschichte eines Gamblers, der seit 2018 im Wettkampf mit den eigenen Finanzen steht, macht die Runde. An einem Urlaubstag verlor er 22.000 Dollar und setzt weiter auf gefährliche Geschäfte.
Nach dem eintauchen in die Welt von Online-Handel und später Glücksspiel hat der Spieler eine gefährliche Abwärtsspirale erlebt. „Risiko fünfstelliger Beträge zu setzen ist einfach dumm“, sagt er. Trotz eines neuen Geschäfts, das ihm finanziellen Fortschritt verschaffte, treibt ihn die Gier weiter.
Er meldet, dass er über 100.000 Dollar insgesamt im Glücksspiel verloren hat. „Die Gewinne waren nicht genug, ich habe meine Verluste verfolgt“, erklärt er. Rückfälle schienen unvermeidbar, insbesondere nachdem er erst vor vier Monaten einen Rückschlag erlebte.
In verschiedenen Foren teilen andere Spieler ähnliche Erfahrungen.
„Das geht schneller als man denkt, es kann plötzlich auf null gehen.“
„Die Höhe des Verlustes spielt keine Rolle, es verletzt immer.“
„Glaubt mir, ich habe alles verloren, einschließlich meiner Familie.“
Ein anderer Kommentator gibt ihm den Rat: „Zieht alles ab und lasst es. Auch wenn ihr heute gewinnt, könnt ihr morgen alles verlieren.“
△ Über 100.000 Dollar Verlust insgesamt
▽ Rückfall nach vier Monaten Abstinenz
※ "Ich habe zu hart für mein Geschäft gearbeitet, um mein Geld wegzuwerfen"
Die Geschichte zeigt die dann unkontrollierbaren Auswirkungen von Spielverhalten und die schmale Grenze zwischen Spaß und Abhängigkeit. Das Streben nach mehr kann fatale Folgen haben.
Einige raten, eine Gruppe zur Selbsthilfe wie „Gamblers Anonymous“ aufzusuchen, um dem heimlichen Wettkampf endgültig zu entkommen.
Angesichts der Risiken, die mit Glücksspiel verbunden sind, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Spieler weiterhin auf dieser gefährlichen Bahn bleibt. Experten schätzen, dass über 70 Prozent der Personen mit ähnlichen Verhaltensweisen irgendwann in schwerwiegende finanzielle Probleme geraten. Ohne eine professionelle Intervention oder den Besuch von Selbsthilfegruppen hat der Spieler vielleicht bald höhere Schulden oder sogar einen erheblichen Verlust von sozialen Kontakten. Daher könnte in naher Zukunft ein Aufeinandertreffen mit ernsten finanziellen Schwierigkeiten absehbar sein.
In den 2000er Jahren wandte sich der berühmte Basketballspieler Allen Iverson nach dem Ende seiner Karriere dem Glücksspiel zu und führte ähnlich riskante Lebensentscheidungen wie dieser Spieler. Trotz seiner sportlichen Leistungen verlor er Millionen und wurde von seinen früheren Erfolgen überrollt. Diese Situation erinnert stark daran, wie sehr Menschen durch äußere Einflüsse und innere Zerrissenheit von einstigen Höhepunkten in den Abgrund rutschen können. So bleibt das Glücksspiel eine unkontrollierbare Force, die existierende Erfolge blitzschnell zunichtemachen kann.