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Insolvenz mit 28: mein kampf gegen die spielsucht

Insolvenz mit 28 | Die Schattenseite des Glücksspiels stark beleuchtet

Von

Tobias Fischer

8. Jan. 2026, 07:15

Bearbeitet von

Maximilian Weber

2 Minuten Lesedauer

A 28-year-old man sits alone, looking thoughtful and concerned, symbolizing his fight against gambling addiction and his journey toward recovery.
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Spiele, die einst Freude brachten, haben das Leben eines 28-Jährigen ruiniert. Nach Jahren harter Arbeit ist er pleite, hat über 55.000 € Schulden und sieht keinen Ausweg.

Von Erfolg zu Misserfolg

Vor 15 Monaten war das Leben vielversprechend. Der Mann besaß einen Kredit-Score von 780 und 85.000 € in seiner Hochverzinslichen Sparkonto (HYSA). Heute ist er> in einer verzweifelten finanziellen Lage. "Gambling has took everything from me and more" sagte er.

Er hat all seine Ersparnisse verspielt und konnte selbst Grundbedürfnisse nicht mehr erfüllen. "Ich habe seit drei Monaten nicht mehr eingekauft und lebe von Salz-Keksen," beklagt er.

Hohe Schulden und persönliche Kämpfe

Der Anteil seines Lebens, den das Glücksspiel eingenommen hat, ist rasant gestiegen. Mit 11 persönlichen Krediten, davon zwei mit einer jährlichen Verzinsung von 600%, hat er keine Chance mehr. Die monatlichen Mindestzahlungen belaufen sich auf über 4.000 €, ohne Miete und andere Rechnungen. "Ich kann mir jetzt nicht einmal einen Kaugummi leisten," erzählt er.

"Der Druck des Spiels hat mich bis an den Rand geführt."

Einige Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, bieten ihm unterstützende Worte an.

Unterstützung und Hoffnung

Ein Kommentator, der die gleiche Situation durchlebt hat, schreibt: "Du bist nicht allein. Das Glücksspiel kann schnell alles in deinen Händen zerbröseln." Ein anderer informierte ihn über Optionen zur Schuldenentlastung durch Insolvenz. "Es könnte dein Neustart sein," fügte er hinzu.

Die allgemeine Stimmung ist entschlossen und motivierend, mit vielen, die ihm Mut zusprechen. "Gib dir selbst 15 Monate der Genesung, und das Leben wird sich zum Besseren wenden."

Wichtige Erkenntnisse

  • △ Über 55.000 € Schulden und 600% Zinsen für Kredite.

  • ▽ Viele Menschen haben ähnliche Erfahrungen gemacht und suchen nach Lösungen.

  • ※ "Bankrott kann ein Reset sein, nicht das Ende."

Er plant, Insolvenz anzumelden, um einen Neuanfang zu wagen. Ob er es schaffen kann, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, bleibt abzuwarten.

Zukünftige Wege des Wandels

Es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der 28-Jährige durch die Anmeldung einer Insolvenz einen neuen Lebensabschnitt beginnen wird. Experten schätzen, dass etwa 70% der Menschen, die diesen Schritt wagen, innerhalb der nächsten zwei Jahre eine bedeutende Verbesserung ihrer finanziellen Situation erreichen. Der Prozess ist nicht einfach, jedoch könnte er die Chance auf eine Schuldenbefreiung und finanzielle Stabilität bieten. Falls er sich auch mit Selbsthilfegruppen und Beratung zusammentut, könnte er seine Rückfallgefahr auf etwa 50% senken, was ihm helfen wird, ein neues Leben aufzubauen.

Unerwartete Parallelen zur Geschichte

Eine bemerkenswerte Parallele zeigt sich in der Geschichte der amerikanischen Prohibition der 1920er Jahre. Damals fanden viele Menschen in Restaurants und Speakeasy-Kneipen Wege, ihre Trunkenheit zu verbergen. Während das Glücksspiel legal ist, sind die Mechanismen der Sucht ähnlich. Menschen verstecken ihre Gefahren und riskierten ihre finanzielle Sicherheit für kurzfristige Freude. Dieser historische Rückgriff offenbart, dass die Herausforderung, innere Dämonen zu bekämpfen, kein zeitgenössisches Phänomen ist, sondern eine sich wiederholende Geschichte der Menschheit. Wenn die Gesellschaft darin versagt, die zugrunde liegenden Probleme anzugehen, wird der Kreislauf der Abhängigkeit weiter bestehen.