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Kalifornien verbietet blackjack – tausende jobs in gefahr

Kalifornien verbietet Blackjack | Tausende Jobs in Gefahr | Wachsende Probleme

Von

Martin Becker

11. Feb. 2026, 03:26

Bearbeitet von

Tom Kraus

Aktualisiert

11. Feb. 2026, 18:32

2 Minuten Lesedauer

A blackjack table with playing cards and a warning sign indicating illegalization of blackjack games in California

Ein neuer Gesetzesentwurf sorgt in Kalifornien für große Aufregung. Ab dem 1. April 2026 werden Blackjack-ähnliche Spiele im Bundesstaat illegal sein. Dies könnte zur sofortigen Eliminierung tausender Arbeitsplätze führen. Die Entscheidung wird stark von Stammescasinos beeinflusst, die versuchen, ihre Konkurrenz aus kleinen Kartenspielstätten auszuschalten.

Folgen für die Kleinunternehmer

Die Schließung wird insbesondere kleine Kartenspielräume betreffen, die sich in verschiedenen Städten etabliert haben. „Ich werde mit Sicherheit meinen Job im Kartenspielraum verlieren,“ sagt ein Betroffener in den Foren, „aber ich habe einen Plan in der Hinterhand, um mich vorzubereiten.“ Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Entscheidung werden ernst genommen.

Ein Kommentar von einem weiteren Forenteilnehmer warnt: „Kalifornien nimmt den Menschen die persönliche Freiheit weg.“ Dies deutet darauf hin, dass viele die Entscheidung nicht nur als ökonomisches, sondern auch als kulturelles Problem empfinden.

Wettbewerb unter den Glücksspielanbietern

Die Diskrepanz zwischen den Angeboten der Stammescasinos und kleinen Kartenspielräumen wird deutlich. Während in kleinen Räumen oft Einsätze von nur 5 bis 10 Dollar möglich sind, bieten größere Kartenräume Einsätze bis zu 3.000 Dollar, die jedoch mit Sicherheitsbedenken verbunden sind. „Die Sicherheitslücken ziehen Leute an, die nicht das Beste im Sinn haben“, äußert ein Nutzer in den Foren. Zudem wird auf das Phänomen illegaler „Blackjack“-Räume hingewiesen, die im Schatten der neuen Regelung zunehmen könnten.

Ein weiterer Kommentar hebt hervor: „Die Stammescasinos haben mehr Einfluss, weil sie dem Staat mehr Geld geben, was zu einer stärkeren Lobby führt.“ Lobbyarbeit könnte ein Grund sein, warum kleine Kartenspielräume zunehmend in Bedrängnis geraten.

Auswirkungen auf den Tourismus

Die Schließung von Kartenspielräumen könnte nicht nur viele Arbeitsplätze kosten, sondern auch den Tourismus gefährden. Experten warnen, dass die Attraktivität großer Hotelanlagen in Kalifornien abnehmen könnte. Diese Situation hat verschiedene Geschäftsinhaber alarmiert, die ebenfalls von einer möglichen Schädigung des Glücksspielmarktes betroffen sind.

Zukunft der Glücksspielindustrie

Die Experten sind sich einig, dass 60 bis 70 Prozent der gegenwärtigen Kartenspielräume in Schwierigkeiten geraten werden. „Die ganzen geschäftlichen Möglichkeiten sterben,“ äußert ein Händler. Dies könnte dazu führen, dass sich viele Menschen von Kartenspielstätten abwenden und ihren Fokus stattdessen auf die großen Casinos in Nevada richten. „Das könnte einen Anstieg der Online-Glücksspiele zur Folge haben,“ warnt ein aufmerksamer Kommentator.

Wichtige Überlegungen:

  • ⚠️ Ab dem 1. April 2026 sind alle Blackjack-ähnlichen Spiele verboten.

  • 💔 Tausende von Arbeitsplätzen, vor allem in Kartenspielräumen, gefährdet.

  • 🏛️ Lobbyarbeit von Stammescasinos sorgt für massive Änderungen im Glücksspielgesetz.

Fazit

Die kommende Schließung von Blackjack-ähnlichen Spielen bringt massive Veränderungen für die Glücksspielbranche in Kalifornien. Ob die Menschen sich dauerhaft von Kartenspielstätten abwenden werden, bleibt abzuwarten. Der Druck wächst, während sich das Umfeld um die Glücksspielindustrie weiter ändert.