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Chris skinner tritt als markenbotschafter der southern poker tour zurück

Chris Skinner | Rücktritt als Botschafter der Southern Poker Tour nach Betrugsskandal

Von

Paul Richter

8. Jan. 2026, 06:42

Bearbeitet von

Philipp König

2 Minuten Lesedauer

Chris Skinner expresses regret while stepping down as ambassador from Southern Poker Tour after a scandal.

Einer der bekanntesten Poker-Spieler Australiens, Chris Skinner, hat als Botschafter der Southern Poker Tour (SPT) nach einem Betrugsskandal zurückgetreten. Der Vorfall ereignete sich während eines Turniers an Silvester in Cobram, Victoria.

Der Betrug

Laut Berichten wurde Skinner dabei erwischt, wie er überzählige Chips in sein Spiel brachte. Videoaufnahmen zeigen, wie er Chips aus seiner Tasche nahm und zu seinem Stapel hinzufügte. In einem sozialen Netzwerk gab Skinner nun zu: "Ich habe betrogen. Ich brachte Chips ins Spiel, die ich nicht mitbringen durfte".

Er äußerte, dass sein Verhalten inakzeptabel sei und fügte hinzu: "Ich bin beschämt über die Position, in die ich andere gebracht habe". Skinner kündigte seine Versetzung bei der Southern Poker Tour an und entschuldigte sich bei den Betroffenen sowie der lokalen Poker-Community.

Reaktionen aus der Community

Die Community reagierte überwiegend negativ:

  • "Betrüger sollten kein Teil des Spiels sein!" - ein Kommentar.

  • "Ich bin schockiert, dass ein Spieler wie er betrügen würde!" – ein weiterer User.

Die Organisatoren der SPT gaben an, dass sie "zutiefst schockiert und extrem enttäuscht" über den Vorfall sind und bestätigten, dass sie sich von Skinner getrennt haben. Skinner darf an künftigen SPT-Turnieren nicht mehr teilnehmen.

Klärung von Bedenken

Auf die Frage, ob Skinners Betrug weitreichender war, stellten die Veranstalter klar:

  1. Skinner hat nur in den ersten zwei Jahren der SPT Poker-Tische transportiert.

  2. Chips werden sicher und ausschließlich von autorisiertem Personal transportiert und aufbewahrt.

  3. Die Spielstätten sind verpflichtet, gesicherte Räume zum Sortieren und Lagern bereitzustellen.

Ausblick

Skinner plant, sich für mehrere Monate von der Poker-Szene zurückzuziehen, um über seine Fehler nachzudenken. Der Vorfall könnte langfristige Folgen für seine Reputation haben. Leyt Schreiber hierzu: "Wenn er wirklich um Entschuldigung bemüht ist, muss er die Konsequenzen tragen".

Fazit

  • Chris Skinner hat als Botschafter der SPT zurückgetreten.

  • Er ist für Betrug während eines Pokerturniers verantwortlich.

  • Die Poker-Community fordert Rechenschaft.

Eine tragische Wendung in der Karriere eines einst respektierten Spielers – bleibt abzuwarten, wie sich die Sache entwickelt.

Wahrscheinliche Entwicklungen

Die Folgen von Chris Skinners Betrug könnten weitreichend sein. Experten schätzen, dass seine Rückkehr in die Poker-Community mindestens zwei Jahre dauern könnte, da er an seinem Ruf arbeiten muss, um das Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen. Abhängig von seiner Fähigkeit zur Aufarbeitung und der Unterstützung durch die Community könnte die Wahrscheinlichkeit, dass er 2027 wieder aktiv wird, bei etwa 60 % liegen. Zugleich wird erwartet, dass die Southern Poker Tour striktere Richtlinien zur Sicherstellung der Spielintegrität einführt, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese neuen Maßnahmen in den nächsten Monaten implementiert werden, ist hoch.

Unerwartete Verbindungen zur Geschichte

Ein wenig beachtetes Beispiel aus der Geschichte ist der Rücktritt von Lance Armstrong als Radprofi aufgrund von Doping-Skandalen. Ähnlich wie Skinner wurde auch Armstrong vor der Herausforderung, seine Fehler einzugestehen und sein Leben neu zu gestalten. Seine Rückkehr in die Öffentlichkeit und die Sportwelt waren geprägt von intensiver Selbstreflexion und einem langen Weg zur Rehabilitation. Beide Fälle zeigen, dass einen einmal gefallenen Ruhm nur schwer zurückzugewinnen ist und die Auswirkungen von Skandalen oft eine sehr lange Schattenseite auf das persönliche und berufliche Leben werfen.