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Aktueller zustand des pferderennsports in den usa

Der Pferderennsport in den USA ist in einer kritischen Lage. Mit der bevorstehenden Schließung von Aqueduct und den massiven Kürzungen bei FanDuel TV sehen sich viele in der Branche großen Herausforderungen gegenüber. Experten befürchten, dass große Teile der Szene betroffen sein werden.

Von

Tanja Engel

30. Juni 2026, 00:51

Bearbeitet von

Tom Kraus

Aktualisiert

1. Juli 2026, 00:52

2 Minuten Lesedauer

A bustling horse racing event showcasing horses and jockeys at the track, with spectators cheering in the background.

Herausforderungen durch Schließungen

In Kentucky, einer Hochburg des Pferderennsports, herrscht große Besorgnis. Ein Fan aus Louisville beschreibt den Tag der Schließung von Aqueduct als „traurig“ für die gesamte Branche. „Ich habe Churchill Downs seit meiner Jugend besucht, und es fühlt sich an, als würde eine Ära enden“, äußert er sich und betont, dass historische Rennmaschinen in der Vergangenheit die Branche gerettet hatten.

Die Situation in anderen Bundesstaaten

Berichte aus Kalifornien zeigen eine ähnliche Entwicklung: "Hier in NorCal ist der Pferderennsport praktisch verschwunden", so ein Nutzer. In Illinois stehen bekanntlich Rennstrecken wie Hawthorne auf der Kippe. Ein weiterer Kommentar verdeutlicht: „Die Gier der CDI war zu viel.“ Spannend bleibt die Frage, ob die Rennbahnen in anderen Bundesstaaten eine ähnliche Stabilität wie in New York erleben werden, wo die NYRA für einen gewissen Ausgleich sorgt.

Ein Blick in die internationale Praxis

Eine interessante Perspektive bietet der japanische Pferderennsport. „Die lokalen NAR-Dirt-Tracks laufen eigene Übertragungen auf YouTube, die Hunderttausende von Zuschauern anziehen“, so ein Beobachter. Hier könnte eine ähnliche Strategie, wie in Japan, auch in den USA punkten und jüngere Fans anziehen, allerdings bedarf es dazu mehr Anstrengungen in der Produktion und Präsentation.

"Wenn die US-Rennbahnen nicht an ihre Qualität und Unterhaltung arbeiten, stehen sie vor ernsthaften Problemen."

Positive Stimmen

Trotz der dominierenden negativen Ansichten gibt es Lichtblicke: Oaklawn zieht immer noch große Menschenmengen an, und Canterbury Park erfährt Unterstützung aus der Gemeinschaft. Der neue Belmont hat ebenfalls Interesse geweckt, obwohl viele sich weiterhin über die Branchenprobleme sorgen.

Wichtige Erkenntnisse

  • ◯ Die Schließung von Aqueduct wird massive Auswirkungen auf die Branche haben.

  • ◇ FanDuel TV plant drastische Kürzungen und könnte Ende nächsten Jahres ganz vom Bildschirm verschwinden.

  • ⚠️ Stimmen aus zahlreichen Bundesstaaten bekräftigen die Sorgen über die Zukunft des Sports.

Fazit und Ausblick

Die Zukunft des Pferderennsports in den USA könnte darüber entscheiden, ob weitere Rennbahnen schließen. Experten gehen von einer 60 bis 70-prozentigen Wahrscheinlichkeit aus, dass dies geschieht, wenn keine rasche Besserung der finanziellen Rahmenbedingungen erfolgt. Die Zuschauerinteressen schwinden zunehmend, was einen negativen Einfluss auf die gesamte Branche hat. Es bleibt abzuwarten, wie der Sport auf die gegenwärtigen Herausforderungen reagiert und ob er sich anpassen kann, um seine Fans zurückzugewinnen.

Die Fans müssen möglicherweise mit einer geringeren Häufigkeit hochkarätiger Wettveranstaltungen rechnen.