Von
Anna Krüger
Bearbeitet von
Sophie Köhler

In den letzten Tagen hat eine Diskussion über die Möglichkeiten, aus Europa heraus ein Einkommen durch Kartenzählen zu generieren, zugenommen. Viele glauben, dass regelmäßige Reisen in die USA, besonders nach Las Vegas, für Europäer erheblich profitabel sein können.
Einige Teilnehmer in Online-Foren argue, dass europäische Länder wie Portugal, Großbritannien, Deutschland und Italien ein niedrigeres Einkommensniveau haben als die USA. „Ein Aufenthalt im Ausland könnte den Weg in die Elite ebnen“, sagte ein Kommentator.
Der Gedanke ist einfach: Ein geplanter Aufenthalt in Spielstätten von Nevada, Missouri und Louisiana könnte helfen, durch Kartenzählen hohe Gewinne zu erzielen. Dies scheint besonders vorteilhaft, da in den USA Glücksspielgewinne besteuert werden, während dies in Teilen Europas nicht der Fall ist.
Kapital und Disziplin: Um Kartenzählen erfolgreich zu betreiben, benötigt man eine beträchtliche Bankroll sowie die Fähigkeit, diszipliniert zu handeln. „Einer der bedeutendsten Punkte ist die Bereitschaft, genug zu trainieren“, so eine Meinung aus dem Forum.
Lebenshaltungskosten und Währungswechsel: Bei einem solchen Lebensstil können die Lebenshaltungskosten und Währungsumrechnungen unerwartete Gewinne mindern. „Die Flüge können mehr als erwartet kosten“, warnt ein anderer Kommentator.
Steuerliche Rahmenbedingungen: In den USA müssen Gewinne versteuert werden, was bei einer Rückkehr nach Europa nicht notwendig ist.
„Warum geht nicht einfach jeder mit weniger Geld nach Amerika und versucht sein Glück?“ – ein Nutzer stellt die Frage, die viele umtreibt.
Die Herausforderungen sind jedoch nicht zu unterschätzen. "Wie man seine Gewinne am besten verwaltet und nach Europa wegbringt, scheint eine Herausforderung zu sein", sagt ein weiterer Teilnehmer. Für viele bleibt die Frage offen, ob solche Reisen tatsächlich einen Mehrwert bieten oder sich als wirtschaftlich untragbar herausstellen.
✈️ Eine zweimonatige Glücksspielreise könnte eine Möglichkeit für viele Menschen sein, ihre finanziellen Möglichkeiten zu erhöhen.
💸 Der anfängliche Kapitalbedarf kann hoch sein, was viele in der Durchführung behindert.
❗️ Steuerverpflichtungen in den USA sind ein zu beachtender Faktor, die es wert sind, in die Berechnung einbezogen zu werden.
Trotz der Perspektiven, die sich eröffnen, bleibt unklar, wie viele Europäer bereit sind, die notwendigen Schritte zu unternehmen. Die aktive Diskussion zeigt, dass das Interesse an der Idee vorhanden ist, auch wenn das Risiko für viele zu hoch sein könnte.
Die Wahrscheinlichkeit, dass europäische Spieler vermehrt nach Amerika reisen, um durch Kartenzählen Einkommen zu generieren, steigt. Experten schätzen, dass etwa 40 Prozent der potenziellen Spieler ernsthaft in Erwägung ziehen könnten, ihre Freizeit für zwei Monate in Las Vegas zu investieren. Die Kombination aus steuerlichen Vorteilen und der Anonymität, die viele europäische Länder bieten, macht das Kartenzählen zur Diskussion wert. Dennoch wird es Herausforderungen geben, besonders angesichts der hohen Kosten für Reisen und Leben. Daher könnte sich die Spielergruppe, die diesen Schritt wagt, auf 20 bis 30 Prozent der Interessierten verengen, wenn sie die Hürden realistisch betrachtet.
Ein parallel laufendes Beispiel könnte die Goldrausch-Euphorie im 19. Jahrhundert sein, als Menschen massenhaft nach Kalifornien strömten, um ihr Glück zu versuchen. Viele schafften es nicht und schufteten vergeblich, während nur wenige tatsächlich Reichtum erlangten. Ähnlich werden möglicherweise nur einige Europäer durch die Jagd nach Erfolg in amerikanischen Casinos die ersehnte Freiheit vom finanziellen Druck finden. Während die meisten nur die Mühen und Kosten auf sich nehmen, sind es die Hartnäckigen, die letztendlich ein großes Vermögen anhäufen könnten – ganz wie die Schatzsucher von damals. Die Geschichte zeigt, dass der Weg zum Reichtum oft steinig und voller Entbehrungen ist, auch wenn das Ziel verlockend bleibt.