Startseite
/
Gluecksspiel strategien
/
Bankroll management
/

Wie ich mit 42 jahren das glücksspiel aufgab

Ich hörte mit dem Glücksspiel auf | Identitätswechsel veränderte alles

Von

Felix Hofmann

13. Feb. 2026, 21:14

Bearbeitet von

Timo Wagner

2 Minuten Lesedauer

A person looks determined with a crossed-out dice symbol, representing quitting gambling at 42 years old.

In einem frankophonen Forum berichtete ein Mann, der seit 21 Jahren Glücksspiel betrieben hatte, wie er in seinem Alter von 42 Jahren endlich aufhören konnte. Der Wendepunkt? Kein weiteres Durchhaltevermögen, sondern eine grundlegende Veränderung in seiner Identität.

Der Weg zur Genesung: Vom Glücksspieler zum Selbstbezeichnen

Im Forum wurde erhellt, dass der frühere Spieler, heute 52 Jahre alt, die mit dem Glücksspiel verbundenen Spannungen nicht alleine mithilfe der üblichen "Willensstärke" bewältigen konnte. Stattdessen begann er, sich nicht mehr als "jemanden, der versucht, mit dem Glücksspiel aufzuhören" zu definieren. Stattdessen nennt er sich einfach: "Ich spiele nicht." Diese kleine Verschiebung in der Denkweise machte den entscheidenden Unterschied.

"Das Verhalten konnte nicht überleben, nachdem sich die Identität geändert hatte", erklärt der ehemalige Spieler.

Die häufigsten Themen der Community

Die Diskussionen in den Kommentaren zeigen einige wichtige Punkte auf:

  • Bewusstsein für Identität: Die Leute teilen ihre Ansichten darüber, wie das Legen eines gesunden Mindsets entscheidend sein kann. Statt zu kämpfen, sagen sie: "Ich bin jemand, der nicht spielt."

  • Monetäre Fortschritte sind wichtig: Bei vielen zeigten die ersten geldlichen Erfolge nach einer Spielsucht, wie wichtig es ist, die Finanzen im Griff zu haben und stolz darauf zu sein, dass das Gehalt ausreicht.

  • Aufmerksamkeit für ähnliche Aktivitäten: Einige befürchten, dass auch Spiele wie Fantasy-Sportarten oder Wettpools die gleiche Identität aufrechterhalten können, obwohl sie nicht als Glücksspiel im klassischen Sinne gelten.

Stimmen aus der Community

Einige Kommentare unterstützten den Ansatz des Ehemaligen:

  • "Zwei Wochen sind riesig! Das zählt, besonders beim Glücksspiel. Sei stolz darauf!"

  • „Die Frage ist nicht, ob es technisch Glücksspiel ist, sondern ob es die Glücksspiel-Identität am Leben erhält."

Die Herausforderung ist persönliche Verantwortung

Eine wichtige Erkenntnis aus den Diskussionen ist, dass viele, die ähnliche Kämpfe durchleben, erkennen müssen, dass ihre finanziellen und emotionalen Fortschritte eng mit der persönlichen Identität verbunden sind. Einige argumentieren: "Die Belohnungen des Lebens sind wertvoller als das kurzfristige Adrenalin des Spiels."

Wichtigste Erkenntnisse

  • ▲ Veränderung der Identität als Schlüssel zur Freiheit

  • ▼ Positive Reaktionen unterstützen diese transformative Erfahrung

  • ※ "Das ist kein Kampf, es ist eine Entscheidung" – Kommentar eines Teilnehmers

Die Diskussion über die Veränderung der Identität gibt Hoffnung, und führt dazu, dass sich viele Menschen von den Fesseln des Glücksspiels befreien.

Die Erkenntnisse, die sich in den letzten Wochen in den Foren formiert haben, zeigen, dass es nicht nur um den Verzicht auf Glücksspiele geht – es geht um die Definition dessen, wer man ist.

Ausblick auf die kommenden Veränderungen

Experten schätzen, dass die Anzahl der Menschen, die ähnliche Identitätsveränderungen wie der ehemalige Spieler durchlaufen, in den nächsten Jahren steigen wird. Zwischen 30 und 40 Prozent der Glücksspieler könnten sich zunehmend von der Sucht befreien, indem sie ihr Selbstbild anpassen. Der Grund? Ein wachsendes Bewusstsein für die psychologischen Aspekte ihrer Spiele. Die Gemeinschaft wird weiterhin Hand in Hand arbeiten, um Strategien zur Förderung eines gesunden Mindsets zu entwickeln.

Die unerwartete Verbindung zur Geschichte

Wenn man zurückblickt, könnte man die heutige Situation mit den Renaissance-Künstlern vergleichen. Diese kreativen Köpfe schufen bemerkenswerte Werke, nachdem sie nicht mehr nur als Handwerker, sondern als Künstler gesehen wurden. So wie die Künstler ihren Platz in der Gesellschaft neu definierten, können auch Menschen, die mit dem Glücksspiel kämpfen, durch eine Neudefinition ihrer Identität echten Wandel erreichen. Beide Szenarien zeigen, dass die Veränderung der Wahrnehmung, die man von sich selbst hat, der erste Schritt in eine neue, positive Richtung ist.