Von
Anna Krüger
Bearbeitet von
Laura Schneider

Eine Person berichtet, dass sie seit September 2025 nicht mehr an Glücksspielen teilnimmt. Der Schritt, sich von der Glücksspielabhängigkeit zu befreien, wird von Gleichgesinnten auf Forum und Nutzerboards positiv wahrgenommen.
Die Betroffene beschreibt, wie sie bis zu 14 Stunden täglich gegambelt hat. „Es war eine Art Teufelskreis“, sagt sie. Am schlimmsten war der Moment, als ihr letztes Geld schnell verloren ging und sie drei Wochen vor dem nächsten Gehalt ohne Mittel dastand. Das Bewusstsein, den finanziellen Druck durch das Glücksspiel nicht mehr ertragen zu müssen, ist heute für sie unvorstellbar.
Der Wechsel kam, als sie ihre Zahlungsmethoden und Verträge überdachte. Sie nutzte fast 600 Pfund monatlich für Glücksspielverträge und hielt dies für eine Verbesserung ihrer Situation. Mit den aktuellen Einschränkungen sei es einfach zu mühsam, um in ausländischen Casinos zu spielen, stellt sie fest.
„Das Geld, das ich jetzt habe, ist meins. Ich kann es für Dinge verwenden, die ich liebe.“
Wachsende Unterstützung von anderen. "Fantastische Fortschritte! Mach weiter so!" wird auf einem Forum kommentiert. Der Austausch unter den Betroffenen ist wertvoll, und viele ermutigen sich gegenseitig, die Vorteile eines lebens ohne Glücksspiel zu erkennen.
Selbsthilfe: Nutzer berichten von eigenen Erfahrungen mit der Sucht.
Einschränkungen: Die Bedeutung von finanziellen Vorsichtsmaßnahmen wird hervorgehoben.
Freiheit: Die Kontrolle über das eigene Leben und Geld wird neu gewertet.
➤ 6 Monate ohne Glücksspiel sind möglich!
➤ Nutzer betonen die Bedeutung von Unterstützung in der Gemeinschaft.
➤ „Quitting is a journey, not a destination.“ – Anonyme Stimme aus dem Forum.
Insgesamt gibt es einen klaren positiven Trend unter denjenigen, die ihre Spielsucht überwunden haben. Wird das ein neues Kapitel für viele werden? Die Zeit wird zeigen, wie sich diese Entwicklungen auf das allgemeine Spielverhalten in der Szene auswirken.
Die positiven Entwicklungen in der Spielgemeinschaft könnten sich nun verstärken. Experten schätzen, dass etwa 70 Prozent der Menschen, die an sozialen Foren teilnehmen, weiterhin abstinent bleiben könnten. Der Trend zur Gemeinschaftsunterstützung spielt dabei eine zentrale Rolle. Menschen, die sich unter Gleichgesinnten austauschen, haben höhere Motivation und Verantwortlichkeit. Es gibt auch Hinweise, dass finanzielle Bildung und Aufklärung über Spielsucht effektiver in die Präventionsstrategien integriert werden könnten. Angesichts der steigenden Zahl an Foren und Unterstützungsgruppen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass viele, die mit der Sucht kämpfen, den Weg in ein glücklicheres, glücksspiel-freies Leben finden werden.
Wenn wir die Situation mit der Suchtverlagerung von Rauchen zu Dampfen oder anderen Nichtraucher-Alternativen betrachten, sehen wir eine ähnliche Dynamik. Die Herausforderungen und Erfolge der Menschen, die vom Rauchen wegkommen wollen, bieten Einsichten in die Chancen der Glücksspielsüchtigen. Viele von ihnen finden in neuen Gemeinschaften, die sich gegen das Tabakrauchen stark machen, eine starke Unterstützung. Das Gefühl, Geld und Lebensqualität zu gewinnen, spielt hier eine Schlüsselrolle. Diese Parallelen zeigen, dass die Veränderung oft in Gemeinschaften beginnt und dass der menschliche Wille zur Selbstverbesserung stark genug ist, um auch in Zeiten der Unsicherheit neue Wege zu gehen.