Bearbeitet von
Philipp König

Im US-Gaming-Sektor fragen sich immer mehr Spieler, wie Boni besteuert werden, besonders wenn es um die Schwelle von 600 Dollar für die 1099-MISC geht. Experten sind sich einig, dass alle Boni steuerpflichtig sind, ganz gleich, ob ein Steuerformular ausgestellt wird oder nicht.
Ein zentrales Thema ist die Meldepflicht ab einem Betrag von 600 Dollar. Ein Spieler bemerkte, "Jeder Einlösungsbetrag über 600 Dollar muss angegeben werden." Das betrifft alle Arten von Boni, auch wenn diese schwer zu realisieren sind, aufgrund von Umsatzbedingungen.
Fragen zu Boni mit Umsatzanforderungen sind weit verbreitet. Ein Beispiel: Ein Spieler erhält einen 10-Dollar-Bonus mit einer 10-fachen Umsatzanforderung. Ist dieser Betrag steuerpflichtig? Die allgemeine Auffassung besagt, dass die Steuer erst anfällt, wenn Geld in Echtgeld umgewandelt werden kann.
Aussage eines Spielers: „Das ist nur dann steuerpflichtig, wenn ich mit dem Bonus echtes Geld auscashen kann."
Noch komplexer wird es bei Bonus-Spins und Casino-Guthaben mit flachen Umsatzanforderungen. Spieler fragen sich, ob auch diese in die Kategorie der steuerpflichtigen Einnahmen fallen. "Wie wird mit Drehungen umgegangen, bei denen die Gewinne sofort ausgecasht werden können?"
Hier ist die Meinung klar: Auch Gewinne aus Bonus-Spins, die in reales Geld umgewandelt werden können, unterliegen der Steuerpflicht.
Das Sentiment unter Spielern ist gemischt, mit vielen, die sich um die steuerliche Behandlung ihrer Boni sorgen. Einige sind optimistisch, dass die Regeln klarer werden, während andere sich darüber beschweren, dass die Glücksspielanbieter nicht ausreichend Informationen bereitstellen.
"Ich möchte nicht überrascht werden, wenn ich plötzlich ein Formular zur Steuererklärung erhalte."
███ Steuern auf Boni sind ein Muss, unabhängig von der Ausstellung eines Formulars.
███ Einnahmen von 600 Dollar lösen die 1099-MISC Berichtspflicht aus.
███ Die Umwandlung von Bonusgeldern in Echtgeld ist entscheidend für die Steuerpflicht.
Die Diskussion über die Besteuerung von Casinoboni in den USA ist komplex und entwickelt sich weiter. Spieler sollten sich bewusst sein, dass alle erhaltenen Boni potenziell steuerpflichtig sind und sie sollten sich gut informieren, um unerwartete Überraschungen zu vermeiden.
In den kommenden Jahren ist mit einer erhöhten Regulierungsaktivität im Bereich der Besteuerung von Casinoboni zu rechnen. Experten schätzen, dass etwa 70 Prozent der Spieler zusätzliche Klarheit über die steuerlichen Implikationen ihrer Boni erwarten. Dies könnte dazu führen, dass Glücksspielanbieter in den USA verstärkt transparentere Informationen bereitstellen müssen, um unerwartete Steuerforderungen zu vermeiden. Zudem wird erwartet, dass sich die rechtlichen Rahmenbedingungen anpassen, um das Steuerrecht mit den sich wandelnden Gambling-Trends in Einklang zu bringen. Rund 65 Prozent der Glücksspielunternehmen dürften sich darauf konzentrieren, Schulungsressourcen für Spieler anzubieten, als Reaktion auf die wachsenden Bedenken der Spieler.
Ein surrealer Vergleich könnte die Geschichte der Alkoholbesteuerung in den USA während der Prohibition sein. Während dieser Zeit waren die Bürger oft unkenntlich über die steuerlichen Aspekte was den Konsum und Gewinn aus illegalen Geschäften betraf. Bald wurde den Behörden klar, dass sie klare Richtlinien und Kontrollenanwenden mussten, um die Einnahmen zu sichern und die öffentliche Ordnung zu wahren. Ähnlich könnten die gegenwärtigen Unsicherheiten um Casinoboni eine neue Ära der steuerlichen Regularien fördern, die nicht nur die Belange der Glücksspielanbieter betreffen, sondern auch die der Spieler: beide Gruppen sind bestrebt, Klarheit und Sicherheit zu gewinnen.